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Vorlage - VII/2019/0079/SR  

 
 
Betreff: Vorhabenbeschluss Instandsetzung Weg zwischen Rotschauer Weg und An der Schönen Aussicht
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage SR
Federführend:65 Hoch- und Tiefbau / Öffentliche Einrichtungen   
Beratungsfolge:
Technischer Ausschuss
28.10.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses      
Stadtrat
04.11.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtrates ungeändert beschlossen  (2019/03/VII/039)

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
2019-10-15 1_010 Lageplan
2019-10-15 1_020 Lageplan

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Beschlussvorschlag:

 

Der Stadtrat beschließt die Durchführung der Instandsetzung des Weges zwischen Rotschauer Weg und An der Schönen Aussicht gemäß den aus den Anlagen ersichtlichen Planinhalten.

 

 

 

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Gesetzliche Grundlagen:

-                      §§ 28, 43 Sächsische Gemeindeordnung (SächsGemO)

-                      §§ 2, 5 und 7 Hauptsatzung der Stadt Reichenbach

-                      Finanzplan der Stadt Reichenbach

-                       

 

Sach- und Rechtslage:

 

Die vorhandene größtenteils unbefestigte Verkehrsfläche des Weges wurde bei dem Starkregenereignis im Mai 2018 durch wild abfließendes Wasser aus dem stark hängigen Gelände stark ausgespült, die Massen lagerten sich in den angrenzenden Straßen ab. Es besteht die Gefahr weiterer Erosion. Die Notwendigkeit der Erneuerung ergibt sich aus dem sehr schlechten baulichen Zustand der Verkehrsanlage. Er ist geprägt durch:

-          überwiegend ungebundene Wegebefestigung mit Ausspülungen auf die unterhalb liegenden Verkehrswege,

-          starke Unebenheiten infolge von Ausspülungen, die ein Begehen erschweren,

-          eine nicht mehr funktionierende Entwässerung,

-          gravierende Schäden an den vorhandenen Treppenanlagen und Rampen, teilweise ist die Begehbarkeit nicht mehr gewährleistet,

-          Schäden an der vorhandenen Vegetation.

Die Schäden wurden erfasst, angemeldet und die Fördermittel bewilligt, so dass die Maßnahme nunmehr durchgeführt werden kann.

 

Der Weg hat eine Länge von ca. 350 m. Die Baumaßnahmen beginnen an der Rotschauer Straße beim Anschluss an den vorhandenen Gehweg und enden an der Schönen Aussicht ebenfalls beim Anschluss an den vorhandenen Gehweg.

Der Höhenunterschied beträgt ca. 45 m. Die Längsneigungen des Gehweges betragen zwischen 3,8 und 16 %.

 

Die Erneuerung der vorhandenen Straßenbeleuchtung ist nicht Bestandteil der Maßnahme.

 

 

 

 

Folgende Leistungen sind geplant:

- Baumfällungen und Rodungen,

- Wiederherstellung des Gehweges in Asphaltbauweise, der vorhandene Unterbau wird belassen,

- Wiederherstellung von fünf Treppenanlagen,

- Neubau von fünf Rampenanlagen,

- Anpassung des Gehweges und Bordes An der Schönen Aussicht,

- Instandsetzung der Straßenentwässerung sowie des Asphaltoberbaus im Bereich Göltzschtalblick,

- Einbau von Mulden, Querrinnen aus Pflaster und Sickerpackungen zur Oberflächenentwässerung.

 

Der Aufbau des Weges ist wie folgt geplant:

 

        3 cm  Asphaltdeckschicht

        8 cm  Asphalttragschicht

      10 cm  Frostschutzschicht

ca. 20 cm     vorh. Tragschichten

      40 cm  Gesamtaufbau

 

Insgesamt werden 5 Treppenanlagen mit Betonblockstufen, Steigungsmaß 15/33 cm

und einer Breite von 2,5 m eingebaut. Die Blockstufenelemente werden in ein Fundament aus Beton C 30/37 verlegt, welches konstruktiv bewehrt ist. Die Stufen erhalten eine Randeinfassung mittels Tiefbord 8/30 cm sowie ein beidseitiges Geländer aus feuerverzinktem Stahl mit Hand- und Knielauf. Entsprechend DIN 18040-3 bzw. -1 sind jeweils die erste und letzte Stufe mit einer kontrastierenden Markierung an der Vorderseite auszustatten (Stufe in hellgrau, Kontraststreifen in anthrazit).

Des Weiteren werden insgesamt 5 Rampen errichtet. Die Rampen haben eine

Längsneigung von bis zu 19 % und werden mit Betonsteinpflaster 20/10/8 cm hellgrau ausgeführt.

Die Rampen erhalten hangseits ein Geländer aus feuerverzinktem Stahl mit doppeltem Hand- und einem Knielauf.

Die Bauarbeiten sollen im Februar 2020 beginnen und Ende August 2020 enden.

 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

Für den Finanzhaushalt:

Für das Bauvorhaben werden ca. 400 T€ veranschlagt. Eine Förderung über eine Sonderausschüttung des Freistaates im Straßenbauförderprogramm KStB - Teil B für die Beseitigung der Schäden infolge Starkregens vom Mai 2018 in Höhe von 90 % der förderfähigen Kosten ist gesichert.

Die Ausgaben werden für den Straßenbau unter dem PK 5410000.9601200, Investitionsnummer 190034 gebucht.

 

Nachfolgekosten:

Durch die geplante Erneuerung werden für die folgenden Haushaltjahre mittelfristig Kosten für die

bauliche Unterhaltung der Verkehrsanlage, insbesondere für Oberflächenreparaturen, erheblich mini-

miert.

Für die Straßenreinigung fallen zusätzliche Kosten in Höhe von geschätzt 700 €/Jahr an.

 

Aus Sicht Anlagenbuchhaltung:

Der Restwert beträgt ca. 5,6 T€, der voll in Abgang gestellt wird. Die Abschreibungsbeträge, die mit

dem grundhaften Ausbau zukünftig zu berücksichtigen sind, werden unter Beachtung der als aufzulö-

senden Sonderposten zu behandelnden Förderung bei einer Abschreibungsdauer von  40 Jahren mit

ca. 10,0 T€/Jahr abgeschätzt.

 

 

 

Raphael Kürzinger

Oberbürgermeister

Sven Hörning

Fachbereichsleiter Bau und Stadtentwicklung

Heike Hentschel

Fachbedienstete für das Finanzwesen

 

 

 

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Anlagen:

Lagepläne Teil 1 und 2

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2019-10-15 1_010 Lageplan (1054 KB)    
Anlage 2 2 2019-10-15 1_020 Lageplan (850 KB)