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Vorlage - VI/2019/0953/SR  

 
 
Betreff: Vergabebeschluss "Grundhafter Ausbau der Liebaustraße, Abschnitt zwischen Fritz-Ebert-Straße und Heinrich-Ludwig-Straße"
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage SR
Federführend:65 Hoch- und Tiefbau / Öffentliche Einrichtungen   
Beratungsfolge:
Stadtrat Entscheidung
22.07.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtrates      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

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Beschlussvorschlag:

 Der Stadtrat der Stadt Reichenbach beschließt, die Ausschreibung für den grundhaften Ausbau der Liebaustraße, Abschnitt zwischen Fritz-Ebert-Straße und Heinrich-Ludwig-Straße vom 04.06.2019 aufzuheben.


 

 

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Gesetzliche Grundlagen:

      § 28 Abs. 1 Sächsische Gemeindeordnung (SächsGemO)

      § 2 Hauptsatzung der Stadt Reichenbach

      VOB/A

      Sächsisches Vergabegesetz (SächsVergabeG)

      Beschluss des Stadtrates vom 09.04.2018, Vorlage- Nr.: VI/2018/0743/SR, Beschluss-Nr.: 2018/03/VI/378 (Vorhabensbeschluss)

 

 

Sach- und Rechtslage:

Das Bauvorhaben wurde gemeinsam mit Leistungen für die folgenden Versorgungsunternehmen ausgeschrieben:

  • Abwasserzweckverband Reichenbacher Land (Bauteil II),
  • Zweckverband Wasser Abwasser Vogtland (Bauteil III)
  • Stadtwerke Reichenbach/Vogtland GmbH (Bauteil IV)

Geplant ist die Vergabe an den wirtschaftlichsten Bieter für die Gesamtleistung. Inhalt des Beschlusses ist nur die Vergabe der städtischen Leistungen (Bauteil I).

 

An der öffentlichen Ausschreibung vom 04.06.2019 beteiligten sich 3 Bewerber.

Zur Submission am 19.06.2019, 11:00 Uhr lagen 2 gültige und zu bewertende Angebote vor.

 

Die fachtechnische und rechnerische Prüfung erfolgte durch die Ingenieurgemeinschaft stu GmbH mit folgendem Ergebnis (Bieterreihenfolge gemäß Gesamtergebnis):

 

  1. Hoch- und Tiefbau GmbHReichenbach308.070,54 €

  2. VSTR GmbHRodewisch305.008,40 €

 

Die geplanten Baukosten betragen lt. Kostenberechnung 274.000 €. Damit liegt das Angebot des erstplatzierten Bieters gemäß Gesamtergebnis 12 % über den Kosten nach Kostenberechnung.

 

Die geringe Beteiligung an der Ausschreibung ließ bereits während des Vergabeverfahrens auf eine gute Auslastung der regionalen Baufirmen schließen. Diese Vermutung hat sich im weiteren Vergabeverfahren bestätigt.

 

Von den Versorgungsunternehmen von Bauteil II AZV und Bauteil II ZWAV wurde mitgeteilt, dass wegen gravierender Überschreitung der geplanten Kosten die Leistungen nicht beauftragt werden können, da die Finanzierung nicht gesichert ist. Der Straßenbau kann erst nach der Erneuerung der betreffenden Versorgungsleitungen erfolgen.

Damit liegt ein schwerwiegender Grund für die Aufhebung der Ausschreibung gemäß § 17 Abs. 1 Nr. 3 VOB/A vor.

 

Die öffentliche Ausschreibung soll im 4. Quartal 2019 mit der geplanten Bauausführung im 1. Halbjahr 2020 wiederholt werden.

 

 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

Die Übertragung der Fördermittel in das Haushaltsjahr 2020 ist beantragt. Die Kosten für den Straßenbau sind unter 541000.09601200 eingestellt

 

 

 

Raphael Kürzinger Oberbürgermeister

Sven Hörning  Fachbereichsleiter Bau und Stadtentwicklung

 

 

 

 

 

 

 

 

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Anlagen:

keine