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Vorlage - VI/2017/0645/TA  

 
 
Betreff: Vergabebeschluss zur Instandsetzung von Entwässerungsrinnen aus Betonmuldensteinen im Stadtgebiet von Reichenbach 2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage TA
Federführend:65 Hoch- und Tiefbau / Öffentliche Einrichtungen   
Beratungsfolge:
Technischer Ausschuss Entscheidung
18.09.2017 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses ungeändert beschlossen  (2017/08/T0194)

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Technische Ausschuss beschließt den Zuschlag für die Instandsetzung von Entwässerungsrinnen aus Betonmuldensteinen an die Firma Stötzer Bauunternehmen, Robert-Wilke-Straße 6, 08491 Netzschkau zu einem vorläufigen Gesamtpreis von 76.487,44 €, inkl. MwSt. als wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

 

 


Gesetzliche Grundlagen:

-           § 41 Abs. 1 SächsGemO

-           § 7, Abs.2, Nr. 3 Hauptsatzung

-           VOB/A

 

Sach- und Rechtslage:

Die Leistungen umfassen die Instandsetzung von Entwässerungsrinnen aus Betonmuldensteinen bzw. Betonrinnensteinen an diversen öffentlichen Verkehrsanlagen. Zum einen stellen diese aufgrund ihres Zustandes eine akute Verkehrsgefährdung dar, zum anderen ist ein ordentliches Abführen von anfallendem Niederschlagswasser nicht mehr gehrleistet.

 

Die Bauleistungen erfolgen an fünf Standorten.

In der Waldenbucher Straße, Am Talblick (beide Mylau) und in der Haydnstraße Nr. 30 33 (Reichenbach) sind die Betonmuldensteine komplett zu entfernen. Hier wird anschließend ein Betontiefbord mit 3,00 cm Überhöhung der Oberkante zum Straßenniveau gesetzt, um das anfallende Oberflächenwasser zu sammeln und in die vorhandenen Tageswassereinläufe abzuleiten. Die Angleichung an umliegende Flächen erfolgt in Asphaltbauweise zur Straße bzw. mit Betonpflastersteinen zum Fußweg je nach Örtlichkeit.

Im Ziegelweg Reichenbach sind Betonrinnensteine verbaut. Hier erfolgt die gleiche Bauaushrung wie oben beschrieben, allerdings nur abschnittsweise in den Bereichen mit der höheren Beschädigung.

Im Rotschauer Weg Reichenbach werden ebenfalls nur abschnittsweise die zerstörten und abgesenkten Betonmuldensteine aufgenommen und entsorgt. Anschließend erfolgt ein Neueinbau von Betonmuldensteinen höhen- und fluchtgerecht. Hier erfolgt die Angleichung an die umliegenden Flächen in Asphaltbauweise zur Straße und mit den vorhandenen Betonpflastersteinen zum Fußweg.

 

Die Leistungen wurden beschränkt nach § 3 Abs. 1 VOB/A unter der Maßnahmenummer ÖE 26/17 ausgeschrieben. Zur Submission am 14.08.2017 lagen für die Instandsetzung von Entwässerungsrinnen aus Betonmuldensteinen 4 Angebote vor.

Nach fachlicher und rechnerischer Auswertung durch das Fachamt ergibt sich folgende Reihenfolge, wobei der erstplatzierte Bieter auch den Vergabevorschlag darstellt.

 

 

 

1.Fa. StötzerNetzschkau76.487,44

2.Fa. RTBReichenbach102.995,45

3.Fa. HTRReichenbach106.897,74

4.Fa. VSTR Rodewisch109.057,74

 

Eine Bestätigung des Bieters Fa. Stötzer zur Auskömmlichkeit der Preise wurde eingeholt, um Kalkulationsirrtümer auszuschließen.

Die Mitglieder der VVK wurden in der Sitzung am 31.08.2017 informiert. Sie empfehlen dem Technischen Ausschuss einstimmig, die Leistungen der Instandsetzung von Entwässerungsrinnen aus Betonmuldensteinen E 26/17) an die Fa. Stötzer zu vergeben.

 

 

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

Nach Einschätzung des Mittelverbrauches für Straßeninstandsetzungsleistungen in 2017 sind noch ausreichend Gelder vorhanden.

Diese Leistungen werden herangezogen, um die zugewiesenen Fördermittel im Fachförderprogramm KStB Teil B  in Höhe von 114 T€ zu untersetzen.

 

 

Raphael KürzingerSven Hörning

OberbürgermeisterFachbereichsleiter

Bauwesen