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Vorlage - VI/2017/0622/SR  

 
 
Betreff: Vergabe Bauleistungen Los 01 Krematoriumstechnik zum Bauvorhaben "Erneuerung Ofentechnik mit Abgasstrecke" am Krematorium Reichenbach
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage SR
Federführend:65 Hoch- und Tiefbau / Öffentliche Einrichtungen   
Beratungsfolge:
Stadtrat Entscheidung
03.07.2017 
Öffentliche Sitzung des Stadtrates geändert beschlossen  (2017/07/VI/309)

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Anlage - Kostenaufstellung Krematorium

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat beschließt, das Los 01 Kremationstechnik an das Unternehmen IFZW Industrieofen und Feuerfestbau GmbH & Co. KG zu einem vorläufigen Auftragswert von 864.856,02 €, zzgl. Mehrwertsteuer zu vergeben.

 

 


Gesetzliche Grundlagen:

-                      § 28, Abs.1chsische Gemeindeordnung (SächsGemO)

-                      § 2 Abs. 1 Hauptsatzung der Stadt  

             Reichenbach

-                      §§ 3, 3a VOB/A

-                      chsisches Vergabegesetz

 

 

Sach- und Rechtslage:

Auf Grund der Vorgabe ein Wettbewerbsverfahren durchzuführen, wurde in Abstimmung mit der Vergabevorbereitungskommission eine Beschränkte Ausschreibung mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3a Abs.3 Nr. 1 VOB/A angesetzt.

Auf die öffentliche Bekanntmachung vom 16.05.2017 bewarben sich zwei Firmen, von denen eine die erforderlichen Eignungsnachweise nicht vollständig erbringen konnte.

Zur Submission am 26.06.2017 lag somit nur ein Angebot der IFZW Industrieofen und Feuerfestbau GmbH & Co. KG vor, welches nach Auswertung durch das Fachplanungsbüro Feigel und Hummrich GbR wie folgt beurteilt wird:

 

Das Angebot ist gemäß Abfrage vollständig, alle erforderlichen Leistungen sind enthalten, alle technischen Eintragungen sind vollständig und nach Prüfung auch stimmig. Die Preisgestaltung ist als kundenfreundlich im unteren bis mittleren Bereich angesiedelt.

Das Angebot schließt mit einer rechnerisch korrigierten Angebotssumme von 877.466,02, zzgl. MwSt. ab.

Die Kostensteigerung gegenüber dem Vorangebot in Höhe von 852 T€ resultiert aus einer neuen Sauerstoffsonde auf der Rohgasseite und aus der Erneuerung des Zyklons.

Nach Abwägung schlägt das Fachamt  vor, den Zyklon, der in der Ausschreibung als zu erneuerndes Bauteil in einer Vollposition aufgeführt ist, aus dem Auftragsumfang herauszunehmen und den vorhandenen, da dieser trotz langer Laufzeit ohne Mängel ist, weiter zu verwenden, was zu einer Kostenreduzierung von 12.610,00 €, netto führt. Die Erneuerung der Sauerstoffsonde ist hingegen sinnvoll,  da die vollständige Prozessregelung auch auf den Werten dieser Sonde basiert und um Fehlerquellen für messtechnische Prozesse zu verringern. Die auszubauende Sonde wird als Reservebauteil behalten.

 

Die Mitglieder der VVK wurden in Ihrer Sitzung am 29.06.2017 über das Ergebnis informiert. Sie empfehlen dem Stadtrat mehrheitlich, die Leistungen an das Unternehmen IFZW Industrieofen und Feuerfestbau GmbH & Co. KG aus Zwickau zu vergeben.

 

 

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

Alle Angaben sind ohne Mehrwertsteuer!

 

investitionsseitig:

Leistungsbereinigt ist die Angebotssumme im Rahmen der Vorverhandlung und die auf den vorgegebenen Leistungstext des Fachplanungsbüros annähernd identisch. Eine direkte Vergleichbarkeit ist auf Grund der voneinander abweichenden Struktur nur teilweise möglich, wird aber aus Transparenzgründen in der Anlage versucht darzustellen.

In Bezug auf das Vorverhandlungsangebot ist eine Kostensteigerung von ca. 12,9 T€ zu verzeichnen. rde der Stadtrat dieser geringfügigen Umfangserweiterung mit obenstehendem Beschluss zustimmen, ist die Finanzierung zusätzlich abzusichern. Die Verwaltung schlägt vor, zunächst nicht verbrauchte Mittel aus der Baumaßnahme Instandsetzung Parkhaus und/oder Mehreinnahmen aus Grundstücksverkäufen einzusetzen.

 

 

betriebskostenseitig:

 

Im Zuge der Ausschreibung wurden auch die Wartungskosten auf der Basis eines vorformulierten Wartungsvertrages abgefragt.

r die Laufzeit von zwei Jahren werden vom Bieter 26,4 T€ gefordert. r den zweijährigen Zeitraum bis Ende 2019 können aus dem Wegfall von Wartungskosten insgesamt ca. 50 T€ eingespart werden, wobei ergänzend erwähnt werden muss, dass bestimmte Reinigungsarbeiten, die zuvor fremdvergeben wurden, vom Eigenpersonal durchgeführt werden sollen.

 

 

 

 

Raphael KürzingerSven HörningHeike Hentschel

OberbürgermeisterFachbereichsleiterFachbedienstete für das

Bau und StadtentwicklungFinanzwesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Anlagen:

Preisaufgliederung und -vergleich

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage - Kostenaufstellung Krematorium (66 KB)