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Vorlage - V/2013/0729/TA  

 
 
Betreff: Fördergebiet: Stadtumbau Ost, Beschluss zur Instandsetzung des freistehenden Brandgiebels inkl. Wärmedämmung und Mauerwerkstrockenlegung Fritz-Ebert-Straße 11, Flurstücks-Nr. 1880h, Gem. Reichenbach
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage TA
Federführend:60 Bauverwaltung / Liegenschaften / Gebäudemanagement   
Beratungsfolge:
Technischer Ausschuss Entscheidung
18.02.2013 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses ungeändert beschlossen  (2013/01/T252)

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Foto Fr.-Ebert-Str. 11
Lageplan Fr.-Ebert-Str. 11

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Technische Ausschuss der Stadt Reichenbach stimmt der Förderung der Instandsetzung des freistehenden Brandgiebels inkl. Wärmedämmung und Mauerwerkstrockenlegung Fritz-Ebert-Straße 11, Flurstücks- Nr. 1880h, Gemarkung Reichenbach, zu. Die Maßnahme wird aus dem Bund- Länder- Programm ”Stadtumbau Ost Programmteil Aufwertung” gefördert.

 

Die Förderhöhe beträgt 75 v. H. der zuwendungsfähigen Kosten, max. jedoch 34.950,30 €.

 

 

 


Gesetzliche Grundlagen:

- § 171a BauGB

- VwV StBauE vom 20.August 2009, Abschnitt B, Ziff. 9.2.3.4

- § 41 Abs. 1 und 3 SächsGemO

- § 4 und 6 Abs. 1 Pkt. 10 Hauptsatzung der Stadt Reichenbach

- Beschluss-Nr.: 2012-03-V 0283

 

 

Sach- und Rechtslage:

Der Eigentümer des Anwesens Fritz-Ebert-Straße 11, die ev. meth. Kirche in Ostdeutschland KdöR ist gezwungen den freistehenden Brandgiebel aufgrund des Rückbaus des Gebäudes Fritz-Ebert-Straße 12 instand zu setzen. Die Freilegung desselben hatte der Eigentümer nicht zu veranlassen. Der Grund hierfür liegt in dem erfolgten Abbruch des Gebäudes Fritz-Ebert-Straße 12.

 

Die Instandsetzung des Brandgiebels hrt zu einer Aufwertung des Fördergebietes ”Stadtumbau Ost ” sowie der Gründerzeitstadt. Die geplante Baumaßnahme stimmt mit den grundsätzlichen Stadtentwicklungszielen innerhalb der Gebietsabgrenzung des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Ost“ überein.

 

Instandsetzungsmaßnahmen von Brandmauern können nach VwV StBauE vom 20.08.2009 Pkt. 9.2.3.4 mit einer 100 % Förderung durchgeführt werden. Der Eigentümer möchte eine Instandsetzung des Brandgiebels mit Wärmedämmung entsprechend der Energieeinsparverordnung. Somit wird die Förderhöhe auf 75 % reduziert. Die verbleibenden Kosten in Höhe 25 % trägt der Eigentümer.

 

rdervoraussetzungen bilden bei der Gesamtmaßnahme ausschließlich Maßnahmen die die Gebäudeaußenhülle betreffen. Dieser Fördergrundsatz entspricht dem Fassadenprogramm der Stadt Reichenbach.

 

Dem Sanierungsträger wurde vom Architektenbüro Bauplanungs- und Gutachterbüro Dipl. -Ing. Thomas Schafferhans eine Kostenschätzung als Basis zur Ermittlung der förderfähigen Kosten vorgelegt. Derzeit erfolgt die Ausschreibung der Leistungen. Die Ergebnisse werden vom Sanierungsträger nach dem Preis-Leistungsverhältnis geprüft. Die auf Grundlage der Kostenschätzung berechnete Fördersumme stellt den Maximalbetrag dar, welcher entsprechend der Ausschreibungsergebnisse eventuell nach unten korrigiert wird.

 

Die dem Sanierungsträger vorgelegte Kostenschätzung wurde nach dem Preis-Leistungsverhältnis geprüft. Es können förderfähige Kosten in Höhe von 46.600,40 anerkannt werden. Der Eigentümer ist nicht vorsteuerabzugsberechtigt.

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

Die Maßnahme wird im Haushaltsplan 2013 der Stadt Reichenbach mit Hilfe des Förderprogramms Stadtumbau Ost Programmteil Aufwertung finanziell berücksichtigt.

 

 

 

 

 

D. Kießling

S. Hörning

D. Lang

H. Hentschel

Oberbürgermeister

FBL Bau und

Stadtentwicklung

Sanierungsträger/

Stadtteilbetreuer

Fachbedienstete für das Finanzwesen

 

 

 


Anlage:

Lageplan

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Foto Fr.-Ebert-Str. 11 (308 KB)    
Anlage 2 2 Lageplan Fr.-Ebert-Str. 11 (843 KB)