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Vorlage - IV/2008/1291/TA  

 
 
Betreff: Vorhabensbeschluss Fassadensanierung Jugendclub Moskito, Ulmenstraße i.V.m. Beschluss einer überplanmäßigen Ausgabe
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage TA
Federführend:650 Hoch- und Tiefbau   
Beratungsfolge:
Technischer Ausschuss Entscheidung
04.08.2008 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses ungeändert beschlossen  (2008/08/T0520)

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Gesetzliche Grundlagen:
Beschlussvorschlag:

Gesetzliche Grundlagen:    

-          § 41 Abs. 1, 3                           SächsGemO

-          §§ 4, 6                                            Hauptsatzung der Stadt Reichenbach

-          § 79 Abs. 1 Nr. 1                       SächsGemO i.V.m. § 4, Abs. 3, Nr. 2 HS der Stadt Reichenbach

 

Beschlussvorschlag:

Der Technische Ausschuss beschließt:

 

1.       die Fassadensanierung am Objekt Jugendclub Moskito gemäß den Ausführungen in der Sach- und Rechtslage.

 

2.       eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 30 T€ auf der HH-Stelle 46860.94000.

Die Deckung hat zum einen über überplanmäßige Einnahmen in Höhe von 17,5 T€ auf der HH-Stelle 46860.36100 und zum anderen durch Umverteilung von 12,5 T€ aus der HH-Stelle 22510.94000 (Weinholdschule) zu erfolgen.

 

Sach- und Rechtslage:

Sach- und Rechtslage:

zu 1.)    Die Fassadensanierung umfasst folgende Teilarbeiten:

-          Ertüchtigung der Horizontalsperrung mittels Injektageverfahren

-          Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) mit mineralischen Dämmplatten

-          Sockelputzerneuerung

-          Fensteranstricharbeiten

-          Erneuerung von Dachverblechungen

-          Stahlaußentreppe als Ersatz für eine baufällige Massivtreppe

 

Insbesondere das Wärmedämmverbundsystem soll wirksam dazu beitragen, die gestiegenen und  offensichtlich weiter steigenden Heizkosten im Objekt zu reduzieren. Der Einsatz von Mineralfaserplatten ist sowohl aus brandschutztechnischer als auch aus Diffusionsgründen sinnvoll.

 

zu 2.)    Durch ein Versehen im Informationsfluss zwischen den beteiligten Fachämtern zur

HH - Aufstellung 2008 wurde ein veralteter Ausgabenansatz (50 T€) aus Vorjahren übernommen.

Nach nunmehr vorliegendem Förderbescheid können die erwarteten Ausgaben in Höhe von 80 T€ gemäß Kostenberechnung des beauftragten Ingenieurbüros Schawaller wie folgt untersetzt werden:

-          geplante Einnahmen gemäß HH – Aufstellung                                    35,0 T€

-          zusätzliche Einnahmen gemäß Förderbescheid                                  17,5 T€

-          geplanter Eigenmitteleinsatz gemäß HH – Aufstellung             15,0 T€

-          zusätzlicher Eigenmitteleinsatz gemäß Deckungsvorschlag                 12,5 T€

 

 

Gesamtsumme                                                                                      80,0 T€

 

 

Der Eigenmittel – Deckungsvorschlag ist aus Sicht der Verwaltung sachgerecht, da die noch verbleibenden Mittel für 2008 (87,5 T€) für die Planungsvorbereitungen der Gesamtsanierung der Weinholdschule immer noch vollkommen ausreichend sind. Außerdem ist durch die verspätete Ausschreibung des EFRE-Förderprogramms durch das federführende Ministerium kaum noch mit einem wirksamen Planungsfortschritt zur Schulsanierung zu rechnen, da die Entscheidung zur Aufnahme der Stadt in das Programm abgewartet werden muss.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

investitionsseitig:           Neben der bauphysikalischen Ertüchtigung wirkt die Wärmedämmmaßnahme wertsteigernd auf die Gebäudesubstanz.

                                    Die überplanmäßige Aussage ist nach § 79 Abs. 1 Nr. 1 SächsGemO gerechtfertigt, da ein dringendes Bedürfnis besteht (Inanspruchnahme der zeitlich befristeten Förderung) und die Deckung gewährleistet ist.

                                    Die geschätzten Mehrausgaben in Höhe von 30 T€ setzen sich aus 17,5 T€ zusätzlichen Fördermitteln vom Landesjugendamt und vom Landkreis, und aus 12,5 T€ Eigenmitteln der Stadt zusammen.

 

unterhaltsseitig:             Mit der Steigerung der Dämmwirkung ist auch eine Einsparung an Heizenergie verbunden. Konkrete Aussagen sind wegen der unterschiedlichen Temperaturverläufe der Heizperioden sowie der Einflüsse aus dem Nutzerverhalten unseriös. Seitens des Fachamtes ist erfahrungsgemäß mit ca.  20 – 25 % Energieeinsparung zu rechnen.

 

 

 

 

 

 

 

Dieter Kießling               Sven Hörning                 Dr. Matthias Gäckle       Wolfgang Eckstein

Oberbürgermeister         Fachbereichsleiter          Fachbereichsleiter          Fachbereichsleiter

                                    Bauwesen                     Innere Verwaltung          Ordnungswesen, BB,                                                                                                                             Bildung u. Soziales       

                                                                                     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagen:

Anlagen:

Fassadendarstellung mit

Treppenanlage