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Vorlage - IV/2007/1104/TA  

 
 
Betreff: Beschluss zur Änderung der Förderhöhe der Instandsetzung und teilweisen Modernisierung der Gebäudehülle - 2. BA Fassade, Fenster und Haustür - Kleiner Anger 16, Fl.-Nr. 2015/39, Gem. Reichenbach
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage TA
Federführend:610 Stadtplanung   
Beratungsfolge:
Technischer Ausschuss Entscheidung
15.10.2007 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses ungeändert beschlossen  (2007/10/T0435)

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:
Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Technische Ausschuss der Stadt Reichenbach stimmt der Erhöhung der Förderung der Instandsetzung und teilweisen Modernisierung der Gebäudehülle – 2. BA Fassade, Fenster und Haustür – am Anwesen Kleiner Anger 16, Flurstücks- Nr. 2015/39, Gemarkung Reichenbach, zu. Die Maßnahme wird aus dem Bund-Länder-Programm “Stadtsanierung” gefördert.

 

Die Förderung der Nachtragsarbeiten beträgt 30 v. H. der zuwendungsfähigen Kosten, max. jedoch 2.714,18 €.

 

 

 

Gesetzliche Grundlagen:

Gesetzliche Grundlagen:

- § 148  Baugesetzbuch (BauGB)

- VwV-StBauE vom 29.11.2002, Abschnitt F Pkt. IV i. V. mit Abschnitt B - IV, Pkt. 5. a

- § 41 Abs. 1 und 3 Sächs. Gemeindeordnung (SächsGemO)

- §§ 4 und 6 Abs. 1 Pkt. 10 Hauptsatzung der Stadt Reichenbach (HS)

 

 

Sach- und Rechtslage:

Der Eigentümer des Anwesens Kleiner Anger 16 setzt die Modernisierung und Instandsetzung des genannten Anwesens fort, was zu einer weiteren Aufwertung des Sanierungsgebietes “Soziale Stadt“ führt.

 

Der Technische Ausschuss der Stadt Reichenbach bewilligte mit Beschluss vom 18.06.2007 (IV/2007/0997/TA) die Förderung der Instandsetzung und teilweisen Modernisierung der Fassade, der Fenster und der Haustüren als einen 2. Bauabschnitt am Anwesen, Kleiner Anger 16, mit 8.070,76 € zu fördern.

 

Da das Anwesen (ehemaliger unterer Bahnhof) als Kulturdenkmal eingestuft ist und eine Aufarbeitung Vorrang vor einer Neuanfertigung hat, wurde vom Eigentümer eine Erhaltung der Türen angestrebt. Die zur Beauftragung vorgesehene Firma, Wertbau–Elemente GmbH informierte den Eigentümer am 03.07.2007 über unvorhersehbare Mehraufwendungen für die Aufarbeitung aufgrund von Wurmfraß und morschem Holz in den Rahmenhölzern der Türblätter. Dadurch werden die Aufarbeitungskosten die Kosten einer Neuanfertigung wesentlich überschreiten.

 

Bei Angebotserstellung durch drei Firmen wurde jeweils eine Aufarbeitung favorisiert, da alle Türen einen guten äußerlichen Zustand aufwiesen. Mehraufwendungen waren offensichtlich nicht erkennbar.

 

Die Firma Wertbau erstellte für die Neuanfertigung der Außentüren ein den ortsüblichen Preisen entsprechendes Nachtragsangebot in Höhe von 9.047,26 €. Die scheinbar hohen Kosten resultieren aus der Einhaltung der denkmalschützerischen Belange (Erhaltung des Gesamterscheinungsbildes) und der Anzahl der Außentüren (6 Stück). Um den weiteren reibungslosen Bauablauf gewährleisten zu können, erfolgte durch den Bauherrn bereits die Beauftragung der Nachtragsleistungen.

 

Der Eigentümer strebt an das Gebäude bis zur Landesgartenschau unter Beachtung des Denkmalschutzes vollständig zu sanieren und mit einer Nutzung zu belegen.

 

Das vorgelegte Nachtragsangebot wurde vom Sanierungsträger nach der Angemessenheit der Preise geprüft. Die Höhe der unvorhersehbaren Mehrkosten von 9.047,26 € kann als angemessen bestätigt werden.

 

Es handelt sich dabei um Kosten, welche im Rahmen der bewilligten Förderung und somit lt. Verwaltungsvorschrift (VwV-StBauE) förderfähig sind.

 

Die Mehraufwendungen belaufen sich auf 9.047,26 € (Angebot v. 03.07.2007), so dass sich die förderfähigen Gesamtkosten von 26.902,52 € auf 35.949,78 € erhöhen. Damit beträgt die Objektförderung insgesamt 10.784,93 €.

 

Instandsetzungsmaßnahmen mit teilweiser Modernisierung der Gebäudehülle können nach VwV-StBauE mit 30 v. H. gefördert werden.

 

Die geplante Baumaßnahme stimmt mit den grundsätzlichen Stadtentwicklungszielen im Gebiet ”Erweiterte Altstadt” überein.

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

Die Maßnahme kann im Haushaltsplan 2007 der Stadt Reichenbach unter der HH-Stelle 61500.94140 – „Soziale Stadt“ finanziell abgesichert werden.

 

 

 

 

 

D. Kießling

S. Hörning

i. A. D. Lang

H. Hentschel

Oberbürgermeister

FB-Ltr. Bauwesen

Stadtteilbetreuer

Abt.Ltr. Finanzverwaltung

 

 

 

Anlage:

Anlage:

Lageplan