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Auszug - Vorhabensbeschluss zur Sanierung der sowjetischen Kriegsgräberstätte an der Waldstraße in Reichenbach  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses
TOP: Ö 3 Beschluss:2019/05/T0286
Gremium: Technischer Ausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 24.06.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:20
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus Reichenbach
VI/2019/0944/TA Vorhabensbeschluss zur Sanierung der sowjetischen Kriegsgräberstätte an der Waldstraße in Reichenbach
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage TA
Federführend:65 Hoch- und Tiefbau / Öffentliche Einrichtungen   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

Der Beratung liegen die Beschlussvorlage-Nr. VI/2019/0944/TA vom 03.06.2019 zugrunde.

 

Der Oberbürgermeister erteilt Herrn rning das Wort.

 

Herr rning informiert  über die bereits im Jahr 2017 erfolgten Informationen und Aktivitäten bezüglich Fördermittelbeschaffung zum Herrichten der Kriegsgräberstätte. Durch die Landesdirektion Sachsen wurde für einen ersten Teil der Maßnahme ein Betrag von ca. 133,9 T€ bewilligt (100%Förderung). Eine Weiterführung der Förderung wurde in Aussicht gestellt, somit kann das Projekt begonnen werden. 

Herr Hörning erteilt Herrn Greger das Wort.

Anhand einer Bilddokumentation erläutert Herr Greger das Vorhaben. In 2019 sollen hauptsächlich die Landschafts- und Mauersanierungsarbeiten durchgeführt werden. Hierfür macht es sich erforderlich, auch bestehendes Großgrün, welches die Mauersanierung behindert, zu fällen. Ersatzpflanzungen sind vorgesehen. Soweit weitererdermittel bewilligt werden, ist die Auftragserteilung für die Steinmetzarbeiten geplant. Voraussichtlich wird dies dann im Jahr 2020 erfolgen.

Bezüglich der  Pflege des Areals wird sich keine Erhöhung der Folgekosten abzeichnen.

Baubeginn ist für den Herbst 2019 geplant.

 

Herr Stadtrat Ruß begrüßt diese Maßnahme und bittet darum, dass bei einer geplanten Einweihung  des Areals ein ausgewählter Personenkreis eingeladen werden sollte.

 

Herr Stadtrat Sandner fragt an, was mit der derzeitigen Einfriedung geschehen soll.

Herr Greger antwortet, dass die bislang bestehende Mauer erhalten werden soll, so dass der Ursprung der Anlage erhalten bleibt.

 

Herr Stadtrat Prof. Tillack möchte wissen, inwieweit die russische Seite zur Mitwirkung aufgerufen wurde?

 

Herr Hörning antwortet, eine Einbeziehung erfolgte, jedoch bei einer 100% Förderung ist keine finanzielle Unterstützung erforderlich.

 

Desweiteren weist Herr Stadtrat Prof. Tillack daraufhin, dass man bei der Beschriftung der Gedenktafeln kompetente Hilfe hinzuziehen sollte, um Fehler im Schriftbild zu vermeiden.

 

Hierfür wurde bereits das russische Konsulat involviert, so Herr rning.

 

Herr Stadtrat Sandner weist nochmals daraufhin, den alten Baumbestand nur im wirklich erforderlichen Maß zu fällen. Herr Hörning versichert, dass dies bereits mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt wurde und das die Fällungen auch nur außerhalb der Vegetationszeit durchgeführt werden.      

 

Herr Stadtrat Dr. Viebahn regt an, an der TH Waldstraße auch eine Gedenktafel aufzustellen, die an die russischen Gefangenen erinnert, die sich dort aufhielten. Diese Prüfung wird vom OB zugesagt.

   

   

Es gibt keine weiteren Anfragen der Stadträte.

 


Der Technische Ausschuss beschließt, die sowjetische Kriegsgräberstätte an der Waldstraße im folgenden Umfang zu sanieren:

-          Instandsetzung der Umfassungsmauer,

-          Erneuerung der Wegeeinfassung auf dem Grundstück des Waldfriedhofs

-          Neuordnung bzw. gestaltung der Bepflanzung

-          Errichtung von Stelen mit den Namen der Beigesetzten


 

 

 


Abstimmungsergebnis

Gesetzliche Zahl der Gremiumsmitglieder:   15

Zahl der anwesenden Gremiumsmitglieder:   13   

Davon stimmberechtigt:     13

Ja-Stimmen:       13

Nein-Stimmen:       keine

Stimmenthaltungen:      keine

Ungültige Stimmen:      keine