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Auszug - Informationen  

 
 
Öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Schneidenbach
TOP: Ö 3
Gremium: Ortschaftsrat Schneidenbach
Datum: Mi, 14.02.2018 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:00
Raum: Gemeindezentrum Schneidenbach
Ort: Beratungsraum
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Groschopf informiert über die jüngst stattgefundene Ortsbegehung bei der Firma Glitzner Entsorgung GmbH. Es gab nur eine Beanstandung durch die Vertretung der Freiwilligen Feuerwehr Schneidenbach. Der durch den Sturm auf dem Löschteich angeflogene Müll muss schnellstmöglich entfernt werden, da sonst im Ernstfall die Ansaugleitungen des Löschwassers verstopft würden.

Der Geschäftsführer Herr Blei versicherte, dies umgehend zu entfernen.

 

Herr Groschpf informiert weiter, dass der Ortschaftsrat Schneidenbach eine Prioritätenliste an notwendigen baulichen Maßnahmen an die Stadtverwaltung Reichenbach, zu Händen Herrn Keller, eingereicht hat.

 

Der Ortsvorsteher übergibt das Wort an Herrn Blei, um Fragen der Bürger zu beantworten.

 

Frage Frau Kuschel:

Laut Medien sind durch die Schließung des Entsorgungsstandortes Falkenstein, 20 MA mehr am Standort Schneidenbach beschäftigt! Also muss es ja auch mehr Arbeit geben. Woraus besteht diese Mehrarbeit? Was wird hier jetzt mehr gemacht?

 

Antwort Herr Blei:

Der Mietvertrag über die örtlichen Objekte in Falkenstein sind ausgelaufen und wurden nicht erneuert. Das gesamte Altpapier des Vogtlandes wurde bereits in der Vergangenheit in Schneidenbach abgewickelt, nur dass die Entsorgungsfahrzeuge zum großen Teil von Falkenstein gestartet sind. Die einzige Veränderung ist, dass die Fahrzeuge nun ihre Tour direkt von Schneidenbach aus starten. Deshalb kam es zu der Versetzung von 19 Fahrzeugen und effektiv 15 Mitarbeitern. Es besteht keine Mehrarbeit.

 

Frage Herr Preiß:

Werden nach wie vor Pellets in Schneidenbach hergestellt?

 

Antwort Herr Blei:

In Schneidenbach wurden noch nie Pellets hergestellt.

 

 

Frage Frau Kuschel:

Wo wird der Biomüll, der mit den zukünftig eingeführten Biotonnen abgefahren wird, entsorgt?

 

Antwort Herr Blei:

Das steht noch nicht fest. Voraussichtlich wird die Entsorgung außerhalb des Vogtlandkreises stattfinden.

 

Frage Frau Kuschel:

Was sollte laut Zeitung hier verbrannt werden?

 

Antwort Herr Blei:

Wir können nichts verbrennen. Die Anlage in Oelsnitz bereitet nur auf. Eine Verbrennungsanlage wäre unter Umständen in der Nähe nicht schlecht aber bei den relativ kleinen Mengen völlig unrentabel.

 

Frage Frau Kuschel:

Wer ist jetzt Geschäftsführer bei der Firma Glitzner und warum wird nichts mehr angenommen?

 

Antwort Herr Blei:

Es gibt jetzt zwei Geschäftsführer, Herrn Häuser und mich. Ich bin als technischer Geschäftsführer eingesetzt.

Wir nehmen nach wie vor alles an, was an unserem Standort entsorgt werden kann. Die Abfallentsorgung unterliegt der Fa. Glitzner Entsorgung GmbH und dem Kreisentsorungsverband.

 

 

Nach Beendigung der Anfragen übergibt der Ortsvorsteher das Wort an Herrn Hennebach von der Stadtverwaltung Reichenbach. Herr Hennebach informiert den Ortschaftsrat über die Verkehrszählungen in Schneidenbach und deren Ergebnisse.

Der Ortschaftsrat teilt Herrn Hennebach mit, dass die Verkehrszählung kein repräsentatives Ergebnis aufweist, da sie zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt durchgeführt wurde. Im Messzeitraum war die Brücke vom Steinbruch in Richtung Göltzschtal gesperrt. Daher wurde ein Großteil des LKW-Verkehrs, der sonst durch Schneidenbach in Richtung BAB A72 hrt, gezwungenermaßen umgeleitet. Eine zweite Messung wurde jetzt in den Wintermonaten durchgeführt, welche auch wieder ein verfälschtes Messergebnis wiederspiegelt, da die LKW`s durch die Winterpause der Baubranche weggefallen sind. Eine erneute Messung im Sommer wird angestrebt.

Zu den gemessenen Geschwindigkeiten teilt Herr Hennebach mit, dass im 50 km/h Bereich die durchschnittliche gefahrene Geschwindigkeit zwischen 51 und 54 km/h lag. Zu vereinzelten Überschreitungen kam es vorwiegend in der Nacht mit bis zu 84km/h.

Im Geschwindigkeitsbereich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30km/h ist eine Messung durch die Kurven der Strecke nicht möglich.