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Auszug - Vorstellung Visualisierung Windkraft östlich von Hauptmannsgrün  

 
 
Öffentliche Sitzung des Gemeinderates
TOP: Ö 3
Gremium: Gemeinderat Heinsdorfergrund
Datum: Mo, 23.01.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Rollbockklause, Gemeinde Heinsdorfergrund
Ort: Rollbockklause
 
Wortprotokoll
Beschluss

Die Bürgermeisterin Frau Dick fasst in einem Sachvortrag den aktuellen Stand zur Errichtung von Windkraftanlagen im OT Hauptmannsgrün zusammen. Mit der Bereitschaft der Beteiligten, so erläutert Frau Dick, bestände die Möglichkeit den Konflikt mit dem Vogtlandkreis, der Firma Vortex und den anderen Beteiligten bezüglich des „Brändel“ zu lösen und zu erreichen, dass die bisher im Entwurf des Raumordnungsplan enthaltene Vorrangfläche für Windenergieanlagen am „Brändel“ entfällt und damit sicher gestellt wird, dass in dem Gebiet in der Zukunft keine WEA errichtet werden können. Der Ausgang des Klagewegs sei ungewiss.

Es gibt positive Signale einen gemeinsamen zu erarbeitenden Kompromiss zur Umsetzung des B-Plangebietes „Östlich Hauptmannsgrün“ zu unterstützen. Eine Voraussetzung wäre es, einen gemeinsamen Konsens mit der Firma zu finden, wie und unter welchen Rahmenbedingungen die Bebauung im B-Plangebiet erfolgen kann. Damit erhält die Gemeinde und ihre Bürger die Möglichkeit der Mitbestimmung. Frau Dick stellt klar, dass eine Umsetzung ohne das grundsätzliche Einvernehmen der betroffenen Hauptmannsgrüner, den Ortschaftsrat des Ortsteiles und dem Gemeinderat nicht funktioniert. Sie weist darauf hin, dass das ein sehr schwieriges Unterfangen ist.

Um den Gemeinderat die Auswirkungen der Errichtung der Windräder im Baugebiet zu verdeutlichen erhalten die anwesenden Vertreter der Firma die Möglichkeit, das anhand einer Visualisierung vorzustellen. Das Wort wird an Herrn Jeske übergeben. Es folgt eine Präsentation der Firmengeschichte und zur Entwicklung und dem Stand zum Brändel. Die Visualisierung umfasst zwei Blickrichtungen auf das mit über 200 m hohen Windrädern bebaute Gebiet.

Seitens der Gemeinderäte gab es Anfragen zum Versicherungsschutz, zur Lebensdauer einer Anlage, wo die Netzeinspeisung erfolgt, ob Freileitung oder Erdkabel Für die Einwohnerversammlung am Mittwoch sollten die unterschiedlichen Höhen im Bild dargestellt werden.

Herr Prenzel äert sich dahingehend, dass die Kompromisslösung nur möglich ist, wenn die Bürger diesen annehmen. Des weiteren verweist er auf die Festlegungen im Bebauungsplan .Zur Absicherung einer eventuellen Einigung muss dies in einem richterlichen Vergleichsurteil, als Abschluss des Klageverfahrens, münden. Das wäre für alle Beteiligten bindend und die Grundlage für die weiterführenden Maßnahmen.