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Auszug - Ordnung, Sauberkeit sowie Mängelbeseitigung in der Bauausführung Schulsporthalle an der Cunsdorfer Straße  

 
 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Sozial-, Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Sozial-, Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 22.03.2004 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:00
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus Reichenbach
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Zum Sozial-, Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss der Stadt Reichenbach im Vogtland wurde am 26

Zum Sozial-, Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss der Stadt Reichenbach im Vogtland wurde am 26.01.2004 durch die Abteilung Schulen, Sport und Soziales zu Problemen der Ordnung, Sauberkeit und über Mängel in der Bauausführung in der Schulsporthalle an der Cunsdorfer Straße berichtet.

 

Nach umfangreicher Diskussion forderte Herr Stadtrat Bienert die Verwaltung auf, darzulegen, was unternommen wurde, um diese Unzulänglichkeiten abzustellen.

 

Fachbereichsleiter Herr Eckstein erklärt, dass aus der Informationsvorlage ersichtlich ist, welche Aufwendungen betrieben werden müssen, um die Baumängel abzustellen.

Weiterhin verweist Herr Eckstein darauf, dass die Turnhalle sehr stark frequentiert wird und dies zu einem sehr großen Verschleiß führt.

 

Abteilungsleiter Herr Süße führt aus, dass in den Februarferien alle  Antriebsmotoren für die Belüftungsfenster durch die Herstellerfirma ausgetauscht wurden sind.

 

Durch die Fa. Trilux wurde ein Programmierfehler in der Lichtsteuerung beseitigt.

 

In den zwei Nebenräumen wurden 2 Heizkörper installiert.

 

Zwei Sachberichte zur Feuchtemessung und zu den vorhandenen Mängeln in den Sanitärbereichen wurden am 19.03.2004 von der Fa. GOLDBECK BAU GmbH an die Stadtverwaltung versendet.

 

Herr Meth, Mitarbeiter Hoch- und Tiefbau bemerkt, dass Messungen über einen längeren Zeitraum durch ein unabhängiges Büro durchgeführt wurden sind. Die Ergebnisse  der Messungen müssten in den nächsten Tagen in der Stadtverwaltung eingehen. Nach telefonischer Rücksprache mit Herrn Lucas von der Fa. GOLDBECK BAU GmbH  wird vermutet, dass die Kondenswasserbildung durch das nicht richtig funktionierende Lüftungsregime entsteht. Dem Hausmeister wurden Zyklen zur Belüftung empfohlen, die Messergebnisse zeigen eindeutig, dass bei regelmäßiger Belüftung die Luftfeuchtigkeit unter 30 % sinkt. Das unabhängige Büro schätzt aber ein, dass das Kondenswasser auf dem Hallenfußboden durch die hohe Frequentierung der Turnhalle entsteht.

Am 24.03.2004 ist ein Vororttermin zwecks der Mängel in den Duschbereichen mit dem Subbunternehmen vereinbart.

 

Herr Kießling akzeptiert die Gründe der zu starken Frequentierung der Turnhalle nicht. Die Planer wissen, dass eine 3-zügige Turnhalle im Schnitt 13 – 15 Stunden genutzt wird. Es wird erwartet, dass die fachliche Planung so untersetzt ist, das keine Beanstandungen auftreten oder anstandslos beseitigt werden. Fachbereichsleiter Herr Greger wird aufgefordert, sich bezüglich der Belüftung mit um die Lösung des Problems zu kümmern.

 

Herr Stadtrat Dr. Auerswald fragt an, ob durch die Mängelbeseitigung Kosten für die Stadt entstanden sind.

Hierzu antwortet Herr Meth, dass keine Kosten für die Stadt entstanden sind. Diese wurden von der Firma GOLDBECK BAU GmbH übernommen.

 

Frau Stadtrat Höfer hält die Kondenswasserbildung für einen Planungsfehler. In eine Turnhalle gehört eine Be- und Entlüftung die sich bei einer erreichten Feuchtigkeit automatisch einschaltet.

Diesbezüglich ist mit den Planern der Turnhalle ein nachdrückliches Gespräch zu führen.

 

Anhand der Mängelauflistung ist ersichtlich, dass durch die Stadtverwaltung seit August 2002 ständig zwecks Beseitigung der Mängel mit der Fa. GOLDBECK BAU GmbH verhandelt wird. Es ist erkennbar, dass die Bearbeitung der Mängel durch die Fa. GOLDBECK BAU GmbH sehr langwierig ist. Bei weiteren Vergaben von Aufträgen ist darauf zu achten, dass die Generalunternehmer sehr genau geprüft werden.

 

 

 

 

 

Herr Kießling setzt oberste Priorität darauf, dass bei der Firma GOLDBECK BAU GmbH alle Gewährleistungsansprüche bis auf  das Äußerste ausgeschöpft werden müssen.

 

 

Anfragen der Stadträte:

 

Herr Stadtrat Dr. Richter verweist auf den Ortstermin in der Bahnhofstraße 105 und bittet darum, in der nächsten Sitzung des SBKS-Ausschusses den Stand über die Inanspruchnahme/Auslastung/Vorstellung der Vereine für das Gebäude Bahnhofstraße 105 mitzuteilen.

 

Herr Kießling verweist auf die Terminstellung mit den Vereinen bezüglich der Einreichung der benötigten Flächen und ihrer Vorstellung zur Nutzung in der Bahnhofstraße 105. Wenn alle Unterlagen vorliegen, werden diese im SBKS- Ausschuss bekannt gegeben.

 

Frau Stadtrat Höfer bat für den ersten SBKS-Ausschuss im neuen Jahr um eine Information über den Arbeitsstand und die Arbeitsplanung des Marketingsclubes.

Herr Kürzinger führt dazu aus, dass der Marketingclub im März 2003 gegründet wurde und der Bericht über das einjährige Bestehen Auskunft geben soll.  Deshalb wurde mit dem Marketingclub abgesprochen, dass dieser Bericht erst Ende März/Anfang April  vorgelegt wird.

Herr Kießling bittet den Bericht des Marcetingclubes nicht nur im SBKS-Ausschuss im April durch den Vorsitzenden, Herrn Günthel, sondern auch im Reichenbacher Anzeiger für die Öffentlichkeit bekannt zu machen.

 

Herr Stadtrat Dr. Auerswald fragt an, wie der Stand mit der Anbringung der Ortseingangsschilder ist?

Dazu antwortet Herr Kürzinger, dass die zwei Ortseingangsschilder aus Richtung Mylau und Zwickau kommend aufgestellt sind. Bei den zwei Ortseingangsschildern aus Richtung Friesen und Autobahn kommend gibt es noch Klärungsbedarf mit dem Straßenbauamt Plauen und dem Regierungspräsidium Chemnitz. Wenn diese Genehmigungen vorliegen, werden diese Ortseingangsschilder aufgestellt.

 

Frau Stadtrat Höfer bittet darum, dass das Hinweisschild „Fachhochschule“ aus Richtung Mylau kommend

zu spät erkennbar ist. Es wird darum gebeten, dieses Schild etwas weiter nach vorn (MC Donalds/Reichenbacher Verkehrsbetriebe) zu setzen.